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Mapi's PDA-/Bretti-Turnier
Informationen, Partien und Tabellen rund um dieses elostarke Schachcomputerturnier
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Mit Rybka 2.2 ist die aktuell stärkste und aus dem PC-Bereich wohlbekannte Engine in diesem Turnier vertreten. Angetrieben wird das Programm in diesem Fall durch den Resurrection II, einem Modul aus dem Hause der holländischen Firma Phoenix Chess Systems, welches kompatibel ist zur modularen Serie der Mephisto-Bretter, außer Bavaria und “S”-Bretter. Das Modul basiert auf einer XScale-Umgebung mit 500 MHz CPU und verfügt über 16 MB RAM, wovon 8 MB für Hashtables herangezogen werden können. Ein LCD-Display mit 128x64 Punkten stellt neben allen relevanten Informationen auch die Position graphisch dar. Neben Rybka 2.2 gibt es zur Zeit noch die Engines Fruit 2.1 und Fruit ‘05, Toga 1.0 & 1.2, Ruffian 2.1 und Deep Sjeng 1.8 für dieses System.
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Der Resurrection II ist direkter Nachfolger des Resurrection mit StrongARM CPU und 200 MHz, sowie 16 MB RAM & einem 2x16- Zeichen Display. Nach derzeitigem Kenntnisstand wird die Her- stellung des Resurrection II aus Mangel an verfügbaren Modul- gehäusen voraussichtlich im Laufe diesen Jahres gänzlich einge- stellt. Den Interessenten bleibt dann künftig nur noch die Wahl zwischen gebrauchten Modulen (deren Preise wegen der recht geringen Auflage den Neupreis bald übersteigen dürften) und dem Revelation, einem eigenständigen Schachcomputer selbigen Herstellers in gefälligem Holzgehäuse. Die technischen Merkmale des Revelation sind dabei unverändert zum Resurrection II. Es darf gespannt darauf geachtet werden, wie sich dieses Projekt des Holländers Ruud Martin künftig weiterentwickelt. Zum ge- genwärtigen Zeitpunkt dürfen Resurrection II und Revelation als die stärksten Schachcomputer der Welt bezeichnet werden.
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Karl-Heinz (Jahrgang 1959) erlernte das Schachspiel mit 12 Jahren und spielt noch heute aktiv in einem Verein im Ruhrgebiet. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit der EDV und so trafen mit den Schachcomputern zwei seiner Interessen- schwerpunkte aufeinander. Über die Brettcomputer wird Schachcomputertechnik und -geschichte greifbar und lebendig. Deshalb hat er im Laufe der letzten Jahre eine kleine Sammlung von alten spielstarken Geräten zusammengetragen. Am Ende der Brettcomputer-Entwicklung steht jetzt der Resurrection, der nach der fantastischen Projektidee von Ruud Martin die Welt der Brettcom- puter mit modernster Technologie und den Ideen von Freaks und Enthusiasten vereint. Dieses spannende Turnier auf GM-Niveau zeigt eindrucksvoll, wieweit die Entwicklung der Schachcomputer bis heute gegangen ist.
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